Auch wenn der Februar meist noch grau und kalt ist, beginnt langsam die Vorfreude auf die neue Gartensaison. Der Winter ist noch nicht vorbei und auch der Frühling lässt noch ein wenig auf sich warten, was aber nicht heißt, dass man untätig bleiben muss. Gerade im Februar können, besser gesagt müssen einige Arbeiten erledigt werden. Gerade Obst- und Ziergehölze benötigen einiges an Zuwendung.
Bilder von 2024
Der Februar bietet sich sehr gut für den Gehölzschnitt an, weil Bäume als auch Sträucher weder Blätter noch Blüten tragen. Dadurch lässt sich besser abschätzen, ob ein Rückschnitt nötig ist. Spätestens Ende Februar sollten daher Bäume, laubabwerfende Hecken und Sträucher, an frostfreien Tagen geschnitten werden. Besonders bei Obstbäumen ist der Rückschnitt, sowohl für deren Gesundheit als auch für den Ertrag der Ernte sehr wichtig. Danach sind starke Rückschnitte nicht mehr erlaubt. Denn aufgrund von Nist- und Brutzeiten sind umfangreiche Schnittarbeiten zwischen dem 1. März und 1. September verboten.
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Wer Kübelpflanzen von Balkon oder Terrasse in einem Winterquartier untergebracht hat, sollte sie im Februar neben regelmäßigem Giessen auch Pflegen. Geranien und Fuchsien können nun an einen hellen, wärmeren Platz gestellt und sollten dann auch gleich zurückgeschnitten und umgetopft werden. Jetzt ist auch die beste Zeit die Gartengeräte zu kontrollieren, säubern oder reparieren.
In klimatisch günstigen Regionen können Ziersträucher wie Sommerflieder, Rispenhortensien und Hibiskus geschnitten werden. In unserer Region ist es ratsam, bis März abzuwarten. Je nach Witterung und Standort können winterharte Hecken und Ziersträucher gepflanzt werden, sofern der Boden nicht gefroren ist. Wer den Sommer nicht erwarten kann, beginnt jetzt mit der Aussaat wärmeliebender Einjahresblumen auf einer hellen Fensterbank und kann dann nach den Eisheiligen die ersten Pflänzchen in den Garten pflanzen. Gute Erfolge hatte ich mit Cosmea und Zinnien.
Kaum jemand denkt im Winter daran, die immergrünen Pflanzen im Garten zu gießen. Die böse Überraschung zeigt sich dann im Frühling, wenn sie nicht mehr austreibt, weil sie in der kalten Jahreszeit vertrocknet sind. Denn zur großen Überraschung sterben Pflanzen viel häufiger an Trockenheit als an Kälte. Der Grund: Pflanzen verdunsten auch im Winter, wenn die Sonne scheint, Wasser. Können sie nicht ausreichend Flüssigkeit aufnehmen vertrocknen sie. Während des Winters gibt es immer wieder frostfreie Tage, dann sollte gegossen werden. Jedoch nicht gleich so viel wie im Sommer, sondern gerade so viel, dass die Erde gut mit Wasser benetzt ist.
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Letztes Jahr blühten Krokus bereits Ende Februar und der Rasen war bunt übersät. Das wünsche ich mir auch für dieses Jahr – und das der Winter bald vorüber ist.